Ein Speicher ist kein Zubehör, sondern die zweitgrößte Position der Anlage. Wir legen ihn nach Ihrem Verbrauch aus und sagen Ihnen ehrlich, wann sich die zusätzliche Kilowattstunde nicht mehr lohnt.
Verbreitet ist die Regel: eine Kilowattstunde Speicher je tausend Kilowattstunden Jahresverbrauch. Das ist ein brauchbarer erster Anhaltspunkt und in vielen Fällen trotzdem falsch – weil er ignoriert, wann Sie Strom brauchen.
Ein Haushalt, der morgens und abends verbraucht, nutzt einen Speicher deutlich besser als einer, dessen Verbrauch mittags anfällt und ohnehin direkt von der Anlage gedeckt wird. Wärmepumpe, Elektroauto und Homeoffice verschieben das Bild zusätzlich.
Wir sehen uns deshalb Ihr Lastprofil an. Wo keine Messwerte vorliegen, arbeiten wir mit einem plausiblen Tagesverlauf – und sagen dazu, dass es eine Annahme ist. Am Ende steht eine Größe mit Begründung statt einer Zahl aus der Preisliste.
Ob zusammen mit der neuen Anlage oder als Nachrüstung im Bestand.
Jahresverbrauch, Tagesprofil und geplante Verbraucher wie Wärmepumpe oder Wallbox.
Nutzbare Kapazität, Lade- und Entladeleistung und die Frage, ob AC- oder DC-Kopplung passt.
Aufstellort, Temperaturbereich, Brandschutz und Zugänglichkeit – nicht jeder Kellerraum ist geeignet.
Absicherung, Freischaltmöglichkeit, Überspannungsschutz und Anbindung an die Unterverteilung.
Auf Wunsch mit Umschalteinrichtung, damit bei Netzausfall definierte Kreise weiterlaufen.
Ladestrategie einstellen, Werte über einige Wochen beobachten und nachjustieren.
Jahresabrechnung, geplante Verbraucher und – wenn vorhanden – Messwerte aus dem Zähler.
Vorschlag mit nutzbarer Kapazität, Leistung und einer Begründung, warum nicht mehr und nicht weniger.
Aufstellung, elektrischer Anschluss, Anmeldung der Änderung beim Netzbetreiber.
Nach einigen Wochen sehen wir uns die tatsächlichen Werte an und passen die Ladestrategie an.
Es gibt Fälle, in denen ein Speicher heute keine gute Investition ist – etwa bei sehr niedrigem Abendverbrauch. Das sagen wir Ihnen, auch wenn es die kleinere Rechnung bedeutet.
Ja, in aller Regel. Bei AC-gekoppelten Speichern ist das unabhängig vom vorhandenen Wechselrichter möglich. Wichtig ist, dass Zählerplatz und Unterverteilung Platz bieten – deshalb sehen wir uns beides an, bevor wir ein Angebot machen.
Hersteller geben typischerweise Garantien über eine bestimmte Anzahl Vollzyklen oder Jahre, häufig mit einer garantierten Restkapazität. Die genauen Bedingungen unterscheiden sich stark – wir legen Ihnen die Garantiebedingungen des angebotenen Geräts vor, statt allgemein von „zehn Jahren“ zu sprechen.
Nur mit Ersatzstrom- oder Notstromfunktion und passender Umschalteinrichtung. Ein Speicher allein reicht nicht, weil die Anlage bei Netzausfall abschalten muss. Diese Funktion kostet extra und will vorher entschieden sein.
Trocken, frostfrei, nicht dauerhaft über 30 Grad, gut zugänglich und nicht im Flucht- oder Rettungsweg. Heizungsräume und ungedämmte Garagen sind häufig ungeeignet. Wir prüfen den Aufstellort beim Ortstermin.
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Sagen Sie uns kurz, worum es geht und wann es Ihnen passt. Wir rufen zurück – ohne Verkaufsdruck.