Eine Wallbox ist schnell an die Wand geschraubt. Die Arbeit steckt in Absicherung, Leitungsweg, Lastmanagement und Anmeldung – und darin, dass sie den Überschuss Ihrer PV-Anlage nutzt statt teuren Netzstrom.
Für einen einzelnen Ladepunkt am Haus geht es meist um drei Fragen: Reicht der Hausanschluss, wie kommt die Leitung zur Wand, und lässt der Zählerplatz die Anmeldung zu? Alle drei lassen sich in einem Ortstermin klären.
Im Betrieb wird es schnell komplexer. Mehrere Ladepunkte gleichzeitig überfordern den Anschluss, wenn kein Lastmanagement dazwischen liegt. Dazu kommen Fragen der Abrechnung, des Zugangs und der Erweiterbarkeit – wer heute zwei Ladepunkte baut und in zwei Jahren acht braucht, sollte das jetzt vorbereiten.
Und schließlich: Eine Wallbox, die den Überschuss der eigenen Anlage nutzt, verändert die Rechnung deutlich. Dafür müssen Wallbox, Wechselrichter und Steuerung zusammenspielen – das planen wir mit, weil beides bei uns aus demselben Betrieb kommt.
Für Zuhause, für Mitarbeiterparkplätze und für Kundenparkplätze.
Auswahl nach Ladeleistung und Anschlussart, Montage an Wand oder Standsäule mit geschütztem Kabelweg.
Leitungsschutz, Fehlerstromschutz und Gleichfehlerstromerkennung nach den geltenden Anforderungen.
Verteilung der verfügbaren Leistung auf mehrere Ladepunkte, damit der Hausanschluss nicht auslöst.
Kopplung mit der PV-Anlage, damit vorrangig eigener Strom im Auto landet.
Anmeldung beziehungsweise Genehmigung beim Netzbetreiber – abhängig von der Ladeleistung.
Leerrohre, Kabelquerschnitt und Verteilung so ausgelegt, dass weitere Ladepunkte nachrüstbar bleiben.
Fahrzeug, gewünschte Ladeleistung, Anzahl der Ladepunkte und der geplante Standort.
Hausanschluss, Zählerplatz und Leitungsweg werden geprüft und aufgemessen.
Wir melden an und legen Ihnen ein Angebot mit Positionen vor.
Montage, Anschluss, Messung, Funktionsprüfung und Einweisung in die Bedienung.
Der teuerste Fehler bei Ladeinfrastruktur ist eine zu knapp bemessene Zuleitung. Wir legen sie so aus, dass eine Erweiterung später nicht bedeutet, den Graben noch einmal aufzumachen.
Ladeeinrichtungen sind beim Netzbetreiber anzuzeigen; ab einer bestimmten Leistung ist zusätzlich eine Zustimmung erforderlich. Die Schwelle und das Verfahren unterscheiden sich je nach Netzbetreiber – wir klären das für Ihren Anschluss und übernehmen die Meldung.
Für einen Ladepunkt meistens ja, gegebenenfalls mit reduzierter Ladeleistung oder Lastmanagement. Ob eine Erhöhung der Anschlussleistung nötig ist, sehen wir am Zählerplatz und an Ihrem übrigen Verbrauch.
Ja, mit einer Wallbox, die Überschussladen unterstützt, und einer Messung, die den Überschuss erkennt. Sinnvoll ist das vor allem, wenn das Fahrzeug tagsüber zu Hause steht – sonst laden Sie abends ohnehin überwiegend Netzstrom.
Dort geht es zusätzlich um Zuordnung und Abrechnung des Stroms und um ein Konzept, das weitere Parteien aufnehmen kann. Eine Einzellösung je Stellplatz wird schnell teuer – besser ist eine gemeinsame Zuleitung mit Lastmanagement und eichrechtskonformer Messung.
Eine Wallbox ist schnell montiert. Die Arbeit steckt in Zuleitung, Absicherung und Anmeldung – und in der Frage, was in fünf Jahren noch dazukommt.
Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde ist mehr wert als jede eingespeiste. Fünf Maßnahmen, sortiert nach Wirkung – und zwei, die überschätzt werden.
Zählerschrank erneuern, Zählerplatz nach TAB, Unterverteilung und Vorbereitung für PV und Wallbox. Anmeldung beim Netzbetreiber ist inbegriffen.
Sagen Sie uns kurz, worum es geht und wann es Ihnen passt. Wir rufen zurück – ohne Verkaufsdruck.